Immer wieder einen Klick wert sind die amüsanten Produktvideos von Accessoire-Anbieter MilkSugar.de (Motto: "1.000 Taschen online").
Ein wahrer Hingucker ist auch der aktuelle Clip zu den "Adidas Vintage Bags".
Nicht nur, dass Moderator Winfried Schwamborn im Video den Retro-Taschen in bester Teleshopping-Manier auf den Zahn fühlt. Zum Ende verkauft der Moderator in bester Live-Shopping-Tradition:
MilkSugar.de zeigt nicht nur exemplarisch auf, wie Woot-Shops ihre Tages-Deals treffend in Szene setzen könnten. Sondern schürt auch die Diskussion um Moderatoren im Video-Commerce.
Denn während sich Elektronik-Produkte auch gut durch eine sachliche Off-Moderation verkaufen lassen, leben die MilkSugar-Clips eindeutig von ihrem Moderator.
Passend dazu:




Zwar amüsant, aber insgesamt gar nicht mal so schlecht.
Was fehlt ist eine klare Positionierung des Moderators. Wer ist Wolfgang Schwamborn?
Und noch wichtiger: Was macht ihn zum Taschenexperten - warum sollte ich ihm das, was er sagt, glauben?
Die Machart ist ok - so ein Video kann schnell und einfach produziert werden. Und das ist für einen "kleinen" Shop ja wichtig und entscheidend.
Kommentiert von: Ingo Schnall | 05. Februar 09 um 13:00 Uhr
Ups - natürlich Winfried Schwamborn. Nicht Wolfgang.
Kommentiert von: Ingo Schnall | 05. Februar 09 um 13:01 Uhr
Stimmt, das ist natürlich die zentrale Frage: Warum kann ich dem glauben, was mir der Moderator da erzählt?
Wie ist das eigentlich beim klassischen Teleshopping? Wurden "Stars" wie Harald Glööckler nicht erst durch ihre ständige Präsenz auf dem Bildschirm zu dem, was sie heute präsentieren?
Kommentiert von: Stephan Randler | 06. Februar 09 um 11:35 Uhr
Klar - je öfter jemand auf dem Schirm ist, desto bekannter wird er.
Trotzdem wird auch ein Harald Glöckler ständig positioniert. Sei es in den Programmhinweisen oder in der Begrüßung durch den Moderator. Oder eben durch ihn selbst, in dem er von seinem Schaffen berichtet.
Insgesamt hast Du auf jeden Fall Recht: das Fernsehen macht die Stars und nicht der Zuschauer - sonst hätte wir wahrscheinlich nie etwas von Nico Schwanz und Loreille London gehört. ;-)
Kommentiert von: Ingo Schnall | 08. Februar 09 um 13:24 Uhr